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Pressebericht in der Schwäbischen Post vom 27.10.12

„Immobilie als Unikat sehen“

Ratschläge zum Verkauf von Privatimmobilien gab Andreas Hubert im Gutenberg-Kasino

Bestens gelaunt empfing Andreas Hubert, Geschäftsführer des Immobilien Centers Aalen, seine überwiegend älteren Zuhörer am Donnerstagabend im gut besuchten Gutenberg-Kasino der Schwäpo. In seinem Vortrag über professionelles Immobilienmarketing versorgten er und Notarvertreter Georg Grupp die potenziellen Immobilienverkäufer mit Tipps und Kniffen aus dem Makler-Alltag.

Aalen. Nach einem Film über eine offene Hausbesichtigung mit chaotischen Folgen, ging Andreas Hubert gleich auf die wesentliche Problematik des Immobilienverkaufs ein – den optimalen Marktpreis einer Immobilie zu ermitteln. Der größte Fehler dabei sei, den Preis zu hoch anzusetzen, um ihn später herunterhandeln zu lassen.

„Ihre Immobilie ist keine Massenware, sondern ein Unikat. Ein Preis auf Verhandlungsbasis vermittelt dem Interessenten eine Wertminderung des Objekts“, erklärte Hubert. Bevor ein Objekt für den Markt freigegeben werde, sei es von immenser Bedeutung, durch intensive Preisrecherche in Zeitungen, Zeitschriften, im Internet oder in Grundstücksmarktberichten einen festen Kaufpreis zu bestimmen. Gutachten aus Internetportalen oder von einem Baugutachter seien dabei nur Richtwerte, letztendlich würden die Lage, das Alter und der Typ (Wohnung/ Haus) über den tatsächlichen Marktwert entscheiden.

Die alte Maklerweisheit „Lage, Lage, Lage“ entspreche dabei nicht mehr dem aktuellen Denken: Aspekte wie der Energiewert oder der Substanzwert einer Bestandsimmobilie spielten in der heutigen Zeit eine immer größere Rolle.

Mit abschreckenden Bildern verschiedener Angebote im Internet verdeutlichte Hubert die Unterschiede, die eine Immobilien-Präsentation ausmachen. Das A und O bei der Präsentation einer Immobilie seien ansprechende Fotos der Räumlichkeiten, ordentlich aufgearbeitete Grundrisse und eine genaue und gute Beschreibung des Objekts mit seinen Ausstattungsmerkmalen.

„Ein Privatverkäufer sollte sich darüber im Klaren sein, dass die Resonanz auf sein Immobilienangebot in den ersten Tagen am größten ist“, weiß der Verkaufsprofi. „Zu diesem Zeitpunkt muss sich die Immobilie bereits in einem tadellosen Zustand befinden.“ Ein Privatverkäufer müsse gut auf mögliche Fragen vorbereitet sein, da aufgrund der Tatsache, dass eine Immobiliensuche im Durchschnitt sechs bis neun Monate dauere, ein gefährliches Halbwissen der Kaufinteressenten entstehe.

Mit Humor und viel schauspielerischem Talent mimte Hubert im Laufe seines Vortrags immer wieder verschiedene Situationen aus seinem Alltag als Immobilienmakler. Ihren Höhepunkt fanden die anschaulichen Beispiele beim Thema Hausbesichtigungen. Von schwarzen Schafen in der Branche, also von Interessenten ohne wirkliche Kaufabsichten, kann der Experte ein Lied singen. Um die Spreu vom Weizen zu trennen, sollten die Anbieter bei Verkaufsgesprächen auch auf die leisen Töne hören und die möglichen Käufer mit Gegenfragen zu ihrer Person konfrontieren.

„Der Immobilienkauf ist die wichtigste Entscheidung im Leben“, weiß Andreas Hubert. Deshalb sollten die Interessenten als Gäste empfangen werden und die Immobilie in einem ordentlichen Zustand vorfinden.

Im zweiten Vortrag des Abends informierte Georg Grupp, Notarvertreter, über Risiken und Gestaltungsmöglichkeiten bei der Erstellung eines notariellen Kaufvertrags. In der Pause standen die beiden Referenten und das Team vom Immo Center mit Bernd Eberhard, ebenfalls Geschäftsführer, den Zuhörern für weitere Fragen zu Verfügung.

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